Zocken bis zum Umfallen
Einkaufsberater: 1.000 Euro Spiele-PC
Komplettsysteme
Einen hochwertigen Rechner selbst zusammenzubauen ist nicht mehr so schwer wie früher, die Wahl der richtigen Hardware hingegen ist alles andere als leicht. Schließlich sollten nur die besten Komponenten den Weg in den eigenen PC finden.
Ein Betrag von 1.000 Euro ist mittlerweile eine markante Obergrenze für einen Spielerechner. Viel Geld, doch im Vergleich zu den vorkonfigurierten Modellen der großen Hersteller bieten selbst zusammengestellte Rechner auch einiges mehr. Wer so viel Geld für einen Spielerechner zur Verfügung hat, kann in den Listen der Hardware-Anbieter aus dem Vollen schöpfen.
In diesem Einkaufsberater bringt netzwelt ein wenig Licht in den Hardwaredschungel und stellt einen Rechner für rund 1.000 Euro zusammen. Für diesen Betrag bekommt man einen sehr schnellen Rechner mit einem guten Preisleistungsverhältnis. Bei unserer System-Konfiguration handelt es sich lediglich um einen Vorschlag. Dieser sollte den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
Inhalt
- Prozessor
- Grafikkarte
- Arbeitsspeicher
- Hauptplatine
- Festplatte und Laufwerk
- Netzteil
- Gehäuse und Kühlung
- Fertige Konfiguration
Prozessor
Wo früher der Takt entscheidend war, gilt heute: je mehr Kerne desto besser. Ein aktueller Quadcore-Prozessor ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn mit dem PC anspruchsvolle Aufgaben erledigt werden: Rendern, Videoschnitt oder Konvertieren von Dateiformaten. Außerdem sollte auch eine Quadcore-Unterstützung von den verwendeten Programmen angeboten werden. Bisher können nur wenige Spiele von der Kraft der vier Kerne profitieren.
Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass zu einer "boxed Version" gegriffen wird. Diese bietet erheblich bessere Garantiebedingungen und es wird auch gleich ein geeigneter, wenn auch lauter, CPU-Kühler mitgeliefert.
Netzwelt empfiehlt folgende Prozessoren für einen Spielerechner:
- Intel E8500 (3,17 Ghz, 3 Megabyte)
- Intel Q9550 (2,83 Ghz, 12 Megabyte)
- Intel Q9300 (2,50 Ghz, 6 Megabyte)
Grafikkarte
Eine echte Daddelmaschine braucht vor allem eine potente Grafikkarte. Seit langem gibt es zwei Hauptfirmen, die sich den Markt untereinander aufteilen: ATI und Nvidia. Eine gute Grafikkarte kostet derzeit knapp über 200 Euro. Besonders empfehlenswert ist die ATI Radeon HD 4870, die minimal schneller als eine Nvidia Geforce GTX 260 ist, dafür aber um gut 30 Euro günstiger. Von der Nvidia-Karte ist auch eine neue Version mit 216 Shadern erhältlich. Diese kostet meist wesentlich mehr und ist verhältnismäßig teuer.
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Der PC als Spieleplattform ist längst noch nicht ausgestorben und wird auch nie aussterben, da er wesentlich mehr bietet als eine Konsole. Ein 1.000 Euro PC muss daher richtig gut sein und neben Spielen auch noch andere Dinge beherrschen. Kompromisse braucht man in dieser Preisklasse nicht einzugehen.
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