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25.11.2008
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Preiswerter Komplett-Rechner Marke Eigenbau

Weihnachten: Der 500-Euro-PC für Gamer

Komplettsysteme

Weihnachten: Der 500-Euro-PC für Gamer

Nur die wenigsten Menschen können von sich behaupten, immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Denn gerade im Bereich der Computer eilt die Entwicklung mit Riesenschritten voran. Wer sich hingegen zutraut, einen Rechner selbst zusammenzubauen, steht vor der Frage, welche Komponenten die richtigen sind. Die oftmals schlechteste Lösung: mit gefährlichem Halbwissen in ein Geschäft gehen.

Ein Gaming-PC muss nicht unbedingt vierstellige Beträge kosten, wenn auf die allerbeste Grafik in den neuen Blockbustern verzichtet werden kann. Ein leistungsfähiger Spielerechner ist für gut 500 Euro realisierbar. Bei den Komponenten unseres Systems handelt es sich lediglich um einen Vorschlag. Dieser sollte den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Inhalt

  • Prozessor
  • Grafikkarte
  • Arbeitsspeicher
  • Hauptplatine
  • Festplatte und Laufwerk
  • Netzteil
  • Gehäuse und Kühlung
  • Fertige Konfiguration

Prozessor

Der Prozessor als Herzstück eines Rechners spielt bei einem Spiele-PC eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Ein Zweikern-Prozessor ist hier die erste Wahl, da dieser günstiger und höher getaktet ist als ein Vierkern-Prozessor. Derzeit gilt bei Spielen noch die Regel: Eine höhere Taktzahl ist besser als viele Kerne.

Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass zu einer "boxed Version" gegriffen wird. Diese bietet erheblich bessere Garantiebedingungen und es wird auch gleich ein geeigneter, wenn auch lauter, CPU-Kühler mitgeliefert.

Netzwelt empfiehlt folgende Prozessoren für einen Spielerechner:

  • Intel E7200 (2,53 Ghz, 3 Megabyte)
  • Intel E7300 (2,67 Ghz, 3 Megabyte)

Grafikkarte

Die wichtigste Komponente bei einem Spielerechner ist der Pixelbeschleuniger. Um aktuelle Spiele auf der höchsten Detailstufe spielen zu können, braucht es eine potente Grafikkarte. Viele Grafikkarten besitzen ein so genanntes Referenzdesign, welches vor dem Launch der Karten jeweils von den Firmen Nvidia und AMD entwickelt wird. Zahlreiche Boardpartner (Asus, MSI, Gigabyte und viele mehr) übernehmen diese aber nicht immer zu einhundert Prozent und entwickeln eigene Lösungen.

Eine ATI 4850 von Asus

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Eine ATI 4850 von Asus

Eine Karte im Referenzdesign unterscheidet sich daher nur anhand des Aufklebers. Viele Hersteller bieten aber spezielle Kühllösungen an, jedoch sind nicht alle Karten auch leise. Ideal ist es, mehrere Benutzermeinungen zum gewünschten Modell einzuholen. Grafikkarten mit höheren Taktraten und mehr Speicher lohnen sich in der Regel nicht, da sie wesentlich mehr kosten als die Standardversionen im Referenzdesign. Für ein Budget von 500 Euro eignet sich eine ATI HD 4850 sehr gut. Bei einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln kann so gut wie jedes Spiel in höchsten Grafikeinstellungen genossen werden. Alternativ ist auch eine Nvidia 9800GT oder eine ATI HD 4830 zu empfehlen. Vor allem bei der ATI HD 4830 können einige Euro gespart werden, wenn ältere Spiele bevorzugt werden.


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News Flash, am 07.01.2009 19:14

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