Einnahmen nicht nur für Filmemacher
Goldgrube Internet: Geld mit Online-Videos verdienen
Internet & Netzwelt
Createspace
Createspace gehört zu Amazon und bietet an, Videos auf DVD oder als Download über Amazon.com zu vermarkten. Gebühren werden nicht erhoben. Die Seite behält bei jedem Verkauf eine Provision von 50 Prozent ein. Die Preise kann man selbst festlegen.
Current
Für "Viewer-Created Ad Messages" - also von Zuschauern gemachte Werbespots - zahlt Current, beziehungsweise die auftraggebende Firma, bis zu 2.500 Dollar, wenn sie auf Current laufen. Werden sie außerhalb der Webseite gezeigt, sind sogar bis zu 60.000 Dollar möglich. Allerdings muss man die Vorgaben der Auftraggeber erfüllen, um ihr Wohlwollen zu erlangen.
Die Seite kauft zu unterschiedlichen Preisen ebenfalls so genannte Pods auf. Das sind abgeschlossene Videos, nicht länger als sieben Minuten, die eine Geschichte erzählen, eine Person porträtieren oder eine Idee weiter verbreiten.
Hier können Sie mit Videos Geld verdienen
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Expertvillage
Expertvillage verbreitet Videos mit Anleitungen und Erklärungen. Die Filme erstellt man nicht nach eigenen Ideen, sondern sucht sich Aufträge aus der Datenbank heraus. Nach der Annahme eines Auftrags hat man zwei Wochen Zeit, ihn zu bearbeiten, und muss dann die Videos einschicken, um die Bezahlung zu erhalten.
Greencine
Greencine ist ein Video-On-Demand-Dienst, der sich über Bewerbungen von unabhängigen Filmemachern freut. Sie werden am Umsatz ihrer Filme beteiligt.
Jaman
Jaman ist eine weiterer On-Demand-Dienst für Videos. Auch er sucht unabhängige Filmemacher, die ihre Filme gegen eine Umsatzbeteiligung über die Seite vertreiben wollen.
Metacafe
Für je 1.000 Zuschauer zahlt Metacafe dem Macher des Films 5 Dollar, also 0,5 Cent pro View. Ausgezahlt wird die Summe aber erst ab 20.000 Views (100 Dollar). Laut Statistik der Webseite hat der Topverdiener bereits 111.614 Dollar verdient. Auf den weiteren Plätzen folgen Verdienste von 41.000, 38.000 und 29.000 Dollar.
Revver
Das Video-Sharing-Netzwerk Revver bezahlt nicht nur die Macher, sondern auch die Verbreiter der Filme. Wer ein Video zum Beispiel in seinen Blog einbindet, erhält 20 Prozent Beteiligung am Umsatz. Die restlichen 80 Prozent teilen sich die Filmemacher und Revver gerecht auf. Konkrete Zahlen, welchen Gegenwert ein View hat, nennt die Seite aber nicht.
Youtube
Auch die Mutter aller Filmseiten bietet ein Partnerprogramm an. Mit den eigenen Videos kann man sich um die Aufnahme bewerben. Akzeptiert werden inzwischen nicht mehr nur Unternehmen, sondern auch Privatleute. Über die genauen Modalitäten der Gewinnausschüttung schweigt sich Youtube aus.
Yur.tv
Yur.tv ist ein deutschsprachiger Internet-Fernsehsender, der sein Programm aus den hochgeladenen Inhalten der User zusammenstellt. Nach einem ausgeklügelten System bekommt man Aktien des Senders und wird entsprechend an Gewinnausschüttungen beteiligt - sofern es welche gibt.
English Please!
Da die meisten Anbieter, die für Videos Geld zahlen, den US-amerikanischen Markt bedienen, haben Videos auf Deutsch kaum eine Chance. Englische Untertitel oder eine Synchronisierung steigern die Erfolgschancen. Dank Paypal ist der Geldtransfer über den Ozean aber kein Problem.
Geld lässt sich auch mit Videos im Internet verdienen. Aber eben nicht einfach nebenher, sondern nur mit entsprechend hohem Aufwand und cineastischen Talent.
Weitere Artikel zum Thema
-
Flickr: Videos im Fotoportal
Fotocommunity startet Videodienst - Upload nur für Pro-User
-
YUR.tv: YouTube-Klon mit Erfolgsbeteiligung
Videos einstellen, Aktien abstauben
-
YouTube und Co.: Milliardengrab oder Goldgrube?
Wie die kostenlosen Videodienste künftig Geld verdienen wollen
Links zum Artikel
Mehr über: Youtube, Video, Videodienst, Goldgrube Internet
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben



