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05.03.2007
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Druckerpapier

Bessere Druckergebnisse durch das richtige Papier

Drucker

Bis zu 20 Millionen Tonnen Papier werden alleine in der Bundesrepublik Deutschland jedes Jahr verbraucht. Täglich kommen Millionen Menschen mit dem weißen Zellstoff in Berührung, beschäftigen sich meist jedoch nur mit dem Gedruckten oder Geschriebenen darauf, statt mit dem Material darunter. Besonders im Büro-Alltag ist Papier das Verbrauchsmaterial Nummer eins, welches häufig gleich palettenweise bestellt wird. Gekauft wird dabei meist das Papier, welches am günstigsten ist - schließlich sieht niemand ein, warum man gerade für Papier mehr Geld ausgeben sollte als unbedingt nötig.

Dabei lohnt es sich durchaus, einmal einen genaueren Blick auf verschiedene Papiersorten zu werfen, die Unterschiede zwischen teurem und günstigem Papier zu kennen und zu wissen, wie Papier richtig gelagert wird. Für gute Druckergebnisse sind nämlich nicht nur Drucker und Kopierer verantwortlich - auch das Papier kann bei richtiger Auswahl und Lagerung einen erheblichen Teil dazu beitragen.

Teures Papier für günstigere Druckkosten?

Gerade etwas hochwertigeres Papier kann zu guten Druckergebnissen eine Menge beitragen und unter Umständen sogar Geld und Zeit sparen. Teureres Papier ist beispielsweise wesentlich genauer zugeschnitten als Ramschware aus dem Discounter. Wer etwas hochwertigeres DIN-A4-Papier kauft, bekommt auch wirklich DIN-A4 und nicht irgendein anderes Maß. Ob das gekaufte Papier zwei oder drei Millimeter breiter oder schmaler ist, ist der darauf gedruckten Excel-Tabelle zwar egal, der Drucker oder Kopierer ist jedoch oft etwas empfindlicher. Papierstau und gleichzeitiger Einzug von zwei Blättern sind die Folge von zu großen Schnitttoleranzen des gekauften Papiers.

Auch enthält günstiges Papier mehr Schnittstaub als hochwertigere Sorten. Dieser feine Staub ensteht beim Schneiden des Papiers in das entsprechende Format und setzt sich langfristig im Transport- und Einzugsmechanismus von Druckern und Kopierern fest. Dies kann gerade bei Profigeräten, die sich praktisch im Dauereinsatz befinden, für erhöhte Wartungs- und Reparaturkosten sorgen. Auch der Verbrauch von Druckerpatronen und Tonern kann durch allzu günstiges Papier steigen. Billige Papiersorten haben eine grobere Papieroberfläche, wodurch schlechte Ausdrucke entstehen, die oft wiederholt werden müssen.

Meist werden bei schlechter Druckqualität sofort Drucker oder Kopierer für das Resultat verantwortlich gemacht. Doch auch das Papier hat einen wesentlichen Anteil an der Qualität eines Ausdruckes. Qualität hat bei Papier übrigens nicht nur etwas mit dem Gewicht beziehungsweise mit der Dicke des Blattes zu tun. Teure Papiersorten haben auch in ihren dünnsten Ausführungen noch eine hohe Opazität, lassen also wenig Licht durchscheinen. Günstige Papiere hingegen wirken fast durchsichtig, wenn man sie gegen das Licht hält.

Die richtige Seite bedrucken

Für ein gutes Druckergebnis ist zudem wichtig, dass das gekaufte Papier von der richtigen Seite bedruckt wird. Besonders bei Fotopapier ist vielen Nutzern bekannt, dass es zwei verschiedene Seiten hat. Doch auch gewöhnliches Druckerpapier hat zwei unterschiedliche Seiten. Die etwas glattere ist dabei die Druck-Seite. Diese lässt sich jedoch alleine mit Fingerspitzengefühl nur schwer ermitteln. Bei den meisten Druckerpapier-Paketen ist deshalb ein Pfeil abgebildet, welcher die Druck-Seite anzeigt. Beim Einlegen in den Drucker oder Kopierer muss dann nur noch darauf geachtet werden, wie sich das Gerät das Papier aus dem Vorratsfach zieht.

Recycling-Papier: Problem für Drucker und Kopierer?

Moderne Recycling-Papiere sind entgegen landläufiger Meinungen kein Problem mehr für Drucker oder Kopierer. Recycling-Papiersorten können in den meisten Geräten genauso verarbeitet werden wie "normales" Papier. Durch die mehrfache Verarbeitung werden allerdings die Papierfasern immmer kleiner, wodurch Recycling-Papier zu einer etwas höheren Staubbildung neigt. Dadurch könnten Drucker oder Kopierer eine etwas intensivere Wartung benötigen.


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